Sonntag, 28. August 2011

Ein Ausflug

Was macht man am Sonntag, nachdem man in einer Woche eine Wohnung geweißelt, gefühlte Millionen Kataloge verschickt, schon vor der Arbeit den Zeitungsboten gegeben, an 6 von 7 Tagen im Altersheim war und 5 Stunden durch Möbelschweden gelatscht ist? Man macht mit 3 Freundinnen eine lange Wanderung! =o)
Los ging es in Seiboldsdorf  über Siegsdorf bis nach Ruhpolding. Zwei gingen noch weiter auf eine Alm. Ich bin dann doch nach Hause - wir waren ja immerhin schon 3,5 Stunden unterwegs.
Pinkelpause in Siegsdorf
unterwegs
in Ruhpolding



Stressbewältigung

Nachdem diese Woche wirklich heftig war, habe ich eine gute Art entdeckt wieder auf den Boden zu kommen: Den Sonnenuntergang am Chiemsee beobachten!
Schön, oder?

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Freitag, 12. August 2011

12 von 12 im August

Meine 12 von 12 sind weder besonders schön, noch spannend, noch aufregend oder künstlerisch. Sie zeigen einfach einen Alltag - genau das, was einmal sie Idee war. Zumindest habe ich es so verstanden. 

06:10 Uhr
Das Auto wird beladen, denn heute hat der Wertstoffhof länger offen und ich habe jede Menge zu entsorgen

06:25 Uhr
Das mittlere Drehkreuz in der Firma erwartet mich.

08:30 Uhr
Ich sitze immer noch an meiner täglichen Statistikberechnung. Aber Käffchen und Stulle helfen bei der Konzentration =o)

10:00 Uhr
Derweil schuftet mein armer Kollege wie wild ;o). Wer sich über seinen Kniefall wundert: er hatte vor Kurzem eine Bandscheiben OP und muss beim Heben sehr vorsichtig sein.
10:30 Uhr
Ich bearbeite die Terminzusagen für die LED Roadshows. 
Jeder Gast bekommt ein Moleskin geschickt.

12:00 Uhr
Ich bin bei der Abschiedsfeier eines sehr netten Kollegen im Gartenlokal des Firmenrestaurants eingeladen. Es gibt viel zu kucken und ich ***** hab den Foddo im Werbemittellager liegen lassen. Arrgh!

15:00 Uhr
Auf dem Wertstoffhof. Gut was los bei der Grüngutentsorgung =o) Ich werde mein ganzes Gelumpe los. Es ist doch immer sehr erschreckend wieviel Plastik sich in kürzester Zeit ansammelt.

15:15 Uhr
Ich bin zur Pizzabude gefahren, denn Freitags gibts im Altersheim Fisch und meine sehr heikle Mutter mag den üüüüberhaupt nicht. Deshalb bringe ich ihr öfter was zum Schnabulieren vorbei.

15:25 Uhr
In der AWO angekommen. Erst ißt das Mütterlein die Pizza, dann gehen wir in den Garten. Dort gesellen sich Frau G., Frau U. und Evi, ein Mädel mit Down Syndrom zu uns.  Ich sitze da und stricke.
Frau U. fragt: "Wird das eine Socke?"
Ich: "Nein, das wird eine Mütze. Eine kleine Mütze, denn ich mache noch 23 andere und das Ganze wird dann ein Adventskalender."
Frau U.: "Aha! Sowas hab ich ja noch nie gehört."
5 Minuten später
Frau U.: "Wird das eine Socke?"
Ich: "Nein, eine Mütze."
Frau U.: "Die ist aber arg klein! Für eine Puppe, oder?"
Ich, etwas verwirrt: "Ähhh, ja."
Weitere 5 Minuten später
Frau U.: "Wird das eine Socke?"........................
Dazwischen erklärt uns Evi ungefähr 25 x dass "Freitag!" ist und es wäre "warm!" Meine Ma stellt indiskrete Fragen an Frau G. die neu im Heim ist und treibt mir ab und an die Schamesröte ins Gesicht. Ein ganz normaler Nachmittag im Altersheim =o)

Voller Freude habe ich aber oben auf dem Zimmer meiner Ma meine neu Brille in Empfang genommen. Meine Pakete kommen immer zu meiner Schwester, da die regelmäßiger zu Hause ist als ich. Das Heim ist unser aller Schnittstelle, weshalb dort fast alles landet und mitgenommen wird =o) 
Meine erste Gleitsichtbrille - schon sehnsüchtig erwartet.

Und so sehe ich damit aus. Bad Hair Day, aber ab jetzt wieder mit scharfem Blick ;o)
17:00 Uhr
Ich bekomme eine SMS von meiner Schwester.
Morgen wird gegrillt. Nach kurzem Hin und Her bin ich zuständig für die Gemüsebeilage.

17:30 Uhr
Ich komme nach Hause und verstaue den Einkauf, den ich gerade getätigt habe.

20:30 Uhr
Nachdem ich meine 12 von 12 hochgeladen und bearbeitet habe, schmeiße ich mich auf den druckfrisch aus dem Briefkasten gefischten nigelnagelneuen Flechtwaren Frank Katalog =o)


Wer mehr 12 von 12 will, der kann bei Caro kucken. Die tolle Idee stammt von Chad Darnell




Manchmal...

scheint der Topf voll Gold zum Greifen nah! Aber zum Glück gibt es anderes als Gold, um zufrieden zu sein =o) Ein wunderschöner Regenbogen zum Beispiel!

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